Stiftung Sternwarte Planetarium SIRIUS

Die Stiftung Sternwarte Planetarium SIRIUS ist Eigentümerin und Betreiberin der Anlage Sternwarte Planetarium SIRIUS in Schwanden ob Sirgriswil.

Astronomische Vereinigung Berner Oberland (AVBeO)

Die Astronomische Vereinigung Berner Oberland AVBeO bezweckt, die Stiftung Sternwarte Planetarium SIRIUS personell, materiell und ideell zu unterstützen.

Astronomische Jugendgruppe SIRIUS (AJS)

Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren, welche sich für Astronomie interessieren und selber den Nachthimmel und die Sonne beobachten möchten, treffen sich regelmässig in der AJS

gestern – heute - morgen
Geschichte der Anlage SIRIUS

Gestern

1994: Theo Gyger, Lehrer in Schwanden ob Sigriswil und Präsident des Vereins "Schwanden-Tschingel-Ringoldswil Tourismus" (STRT), stellt an der Hauptversammlung seine Idee zum Bau einer öffentlichen Sternwarte mit Planetarium im Berner Oberland vor. Der Verein unterstützt die Idee und spendet 50‘000.- Franken als Startkapital für das Projekt.

22. November 1995: Gründung der "Astronomischen Vereinigung Berner Oberland" (AVBeO) auf der Meielisalp ob Leissigen. Dieser Verein übernimmt das Projekt vom STRT und entwickelt es weiter bis zur Realisierung. Bei der Gründungsversammlung der Vereinigung sind rund 30 Personen anwesend, darunter der Präsident der "Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft" (SAG), Heinz Strübin, und der frühere Direktor des Astronomischen Instituts der Universität Bern, Prof. Dr. Paul Wild, welcher der Vereinigung seine Mithilfe anbietet. Die Idee des Vereins und das Konzept für die Sternwarte werden ausführlich dargelegt. Anschliessend wählen die Anwesenden den ersten Vorstand. Der Initiant Theo Gyger wird erster Präsident der AVBeO. Weiter werden Willy Jakob, Erich Wenger, Peter Stadler, Olive Wetter und Daniel Hug in den Vorstand gewählt. Als Vertreter der Tourismus-Organisation nimmt Daniel Schweizer Einsitz.

1. Oktober 1999: nach einer langen Durststrecke mit viel Überzeugungsarbeit und harter Sponsorensuche sind alle Bewilligungen vorhanden und die Finanzierung für die neue Anlage ist sichergestellt. Der Spatenstich findet an diesem Tag um 16:00 Uhr im Beisein der damaligen Regierungsrätin Dora Andres statt.

14. Oktober 2000: die SIRIUS wird in Anwesenheit von Regierungsrätin Dora Andres, dem Astronauten Claude Nicollier und der Öffentlichkeit festlich eingeweiht. Den Schlüssel überbringt der damalige langjährige Nationalrat Adrian Amstutz per Fallschirm.

16. Februar 2006: um den Betrieb der Anlage langfristig zu sichern und weitere finanzielle Unterstützung offen zu halten, wird an der Hauptversammlung der AVBeO beschlossen:

  • die Anlage, die Vermögenswerte und die Darlehen als Stiftungskapital werden der neu zu gründenden "Stiftung Sternwarte Planetarium SIRIUS" übergeben und ihr der Betrieb der Anlage übertragen;
  • die AVBeO übernimmt neben dem ursprünglichen Vereinszweck der Pflege der Astronomie, auch die Aufgabe als Fördervereinigung der Anlage Sirius;
  • um die Verbundenheit der AVBeO mit der Anlage sicherzustellen, wird in den Statuten der Stiftung festgehalten, dass die AVBeO mit 4 Sitzen im Stiftungsrat zu vertreten ist.

28. November 2006: die Stiftung Sternwarte Planetarium SIRIUS wird als gemeinnützige Stiftung gegründet, erster Präsident wird Daniel Schweizer. Weitere Mitglieder des Stiftungsrates sind Karl Georg Scheuter, Eugen Landmesser, Gerhard Grossglauser, Markus Bütikofer, Jakob Frauchiger, Reinhart Gerber, Thomas Schildknecht und Renatus Eltz.

09. Januar 2010: Theo Gyger übergibt nach seiner letzten Vorführung vor Publikum in der SIRIUS die Leitung der Anlage an Daniel Schweizer und dessen verstärktem Team.

7. Mai 2010: als erster Höhepunkt im Jubiläumsjahr "10 Jahre SIRIUS" wird der knapp 6 km lange und in Zusammenarbeit mit dem STRT und der AVBeO neu erstellte Planetenweg SIRIUS eingeweiht.

14. Oktober 2010: als zweiter Höhepunkt im Jubiläumsjahr folgt im Planetarium die Inbetriebnahme der digitalisierten Ganzkuppel-Projektionsanlage "Spacegate QUINTO" von Zeiss. Damit wird die Möglichkeit der bisherigen reinen Bildprojektion nicht nur um digitale Medien aller Art erweitert, sondern auch der Sternenhimmel lässt sich damit aus beinahe jeder Ecke des Universums heraus betrachten.

9. Oktober 2014: ein weiterer Sprung in völlig neue Darstellungsmöglichkeiten bietet im Planetarium ab diesem Datum die Einweihung des Sternprojektors ZKP4 von Zeiss als Ersatz seines Vorgängers ZKP2. Dieser neue Sternprojektor zeigt den Sternenhimmel in der beeindruckenden Qualität eines klaren Himmels, gesehen in der dunklen Abgeschiedenheit unserer Bergwelt.

4. Mai 2020: das Sonnenteleskop ist nach einer umfangreichen Revision beim Hersteller AOKswiss wieder aus Luzern zurück in der SIRIUS und bereit um bei den kommenden Sonnenbeobachtungen beste Dienste zu leisten.

Heute

Heute verfügen wir über eine zeitgemässe und leistungsfähige Anlage, die den aktuellen Ansprüchen gerecht wird. Dies gilt für alle Bereiche der SIRIUS, im Besonderen auch für das Planetarium, wo rein astronomische Vorführungen, wie auch 360° Fülldome-Shows stattfinden.

Morgen

Die SIRIUS verwendet viel Technik und diese Technik entwickelt sich in allen Bereichen der SIRIUS beständig weiter. Gerade im Planetarium ist dies sehr intensiv zu erleben.

So wird das Zusammenspiel von analogem Sternprojektor und digitaler Projektion vielleicht seine Zeit haben. Denn die digitalen Möglichkeiten entwickeln sich hier in einem rasantem Tempo. Neue Möglichkeiten zur Vermittlung der Geschehnisse im Universum haben und werden sich damit eröffnen. Wir stehen in engem Kontakt zu den Herstellern dieser Techniken um am Puls der Entwicklungen zu bleiben.

Das Erlebnis Universum zu vermitteln ist und bleibt unser Auftrag.